Hotel Miramonte_Salzburger Almsommer_Bad Gastein

Gloria Zein, Berlin

Gloria Zein erzäht Geschichten. Ihre Skulpturen sind Performer. Sie provozieren die Auseinandersetzung mit einem Ort oder dessen Vergangenheit. Manchmal erfindet sie auch neue Zusammenhänge, wenn sie einem Ort besser entsprechen als die Realität. Obwohl oder gerade weil wir skulpturale und scheinbar gewöhnliche Dinge sändig benutzen, bleiben Hoffnungen und Erwartungen an die materielle Welt unerfüllt. In dieses (Konsumgüter-) Theater schleust Zein ihre burlesken Interventionen und fragilen Skulpturen ein historisches Treppenhaus bemalt bemalt in erwürfelten Farben, Skulpturen aus Abfall ihres Ateliers, die von Musikern besungen werden oder gewalzte Keramiken, Collagen und Textprints, als Protagonisten einer absurden Erzählung der Angst.
www.gloria-zein.com

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Martin Ogolter, Rio de Janeiro

Der Österreicher MARTIN OGOLTER zog schon 1990 nach New York City, wo er an der School of Visual Arts (SVA) studierte. Nach dem Studium arbeitete er als Art Director bei Penguin Books und Atlantic Records und begann mit der Kreativagentur Studio Ormus im Jahr 2001. 2003 zog es ihn nach wiederholten Besuchen schliesslich ganz nach Rio de Janeiro. Seitdem lebt und arbeitet er dort. Visuell orientiert sich Ogolter stark an seiner unmittelbaren Umgebung der Copacabana und Rio de Janeiro im allgemeinen. Das Konzept seines aktuellen Fotobuch-Projektes “Vista Lateral“, ist inspiriert durch die Makleranzeigen, die mit einer sogenannten “vista letal praia” („Wohnung mit Strandblick“) werben und wird passend zum diesjährigen 450 Jahre Jubiläum der Stadt im Verlag Cobogo veröffentlicht. Ogolters Fotografien wurden in Magazinen von São Paulo bis Istanbul veröffentlicht, er gestaltete Album-Cover, Buchumschläge und Fashion-Kataloge. Seit seiner ersten Einzelausstellung im Jahr 2011, zeigt er regelmässig auch an den Kunstmessen von SP ARTE, ART RIO und SP ARTE / PHOTO.
www.martinogolter.com

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Noa Yekutieli, Tel Aviv

DANIEL LANNES, geboren 1981, lebt und arbeitet in Rio de Janeiro. Daniel Lannes zählt zu den aufstrebenden Künstlern der brasilianischen Kunstszene. Als einen der „100 Maler von morgen“ bezeichnete die Cisneros Fontanals Art Foundation (CIFO) – eine der bedeutendsten Kunststiftungen Nordamerikas – den in Rio de Janeiro geborenen Maler. Nach dem Studium der Malerei an der State University of New York und später an der Parque Lage Visual Arts Schule wurde Lannes bereits 2008 vom Edge-Programm der Idyllwild Arts Malerei in Kalifornien ausgezeichnet und hat in verschiedenen Einzel- und Gruppenausstellungen seine Werke öffentlich präsentiert. Nicht nur die hohe malerische Präzision, mit der Lannes assoziative Kompositionen auf Leinwand bannt, sondern auch das auf ihn zurückgeführte Wiederbeleben der figurativen Malerei in der zeitgenössischen Kunstszene Rio de Janeiros machen die Besonderheit und den hohen Wiedererkennungswert seiner Malerei aus.

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Jochen Plogsties, Leipzig

Der Maler JOCHEN PLOGSTIES, geboren 1974, hat bei Neo Rauch und Arno Rink an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig studiert. Sein Oeuvre, im vergangenen Jahr u.a. im Neuen Kunstverein Giessen ausgestellt und bereits 2011 mit dem Kunstpreis der Leipziger Volkszeitung prämiert, setzt sich vordergründig mit der Thematik von malerischer Reproduktion als Prozess subjektiver Aneignung auseinander. Ausgangspunkt seiner Gemälde sind Reproduktionen bekannter Kunstwerke Alter und Neuer Meister ebenso wie private Erinnerungsfotos. Seine Bildvorlagen stammen aus Bildbänden, Zeitungen, Zeitschriften, er findet sie auf Postkarten oder im Internet. Plogsties wiederholt bereits vorhandene, fremde Bilder und integriert den Kopiervorgang als Prozess sichtbar in seiner eigenen künstlerischen Produktion. Durch die vergröbernde Maltechnik und dem Spiel mit Format löst Plogsties die Präzision des Originals auf und thematisiert so das Originalitätsdogma der westlichen Kunstgeschichte und die damit verknüpften Fragen nach Autorschaft, Stil und Authentizität. Ebenso reflektiert seine Arbeitsweise die heutigen Bedingungen und Möglichkeiten der Produktion, Rezeption und Distribution von Kunstwerken. Eine umfassende Monographie seiner Arbeiten ist dieses Jahr in Form eines neuen Bildbandes „Küsse am Nachmittag“ erschienen.

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Daniel Lannes, Rio de Janeiro

*1977, lebt in Berlin und schafft geometrische Kompositionen, die den Betrachter zum Nachdenken auffordern und gleichzeitig Spaß machen.

Aus Materialien wie Acrylfarbe, Bitumen, Ölfarbe und Schellack entstehen Bilder durch Übermalungen und Überklebungen.

In den Rauten, Dreiecken und Parallelogrammen verliert der Betrachter auch mal die Orientierung. Sie wirken wie Anspielungen auf das unübersichtliche Großstadtleben.


magnific valley view_Miramonte_2010
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